Gemeinde-FAQ

Sie haben Fragen und suchen nach Antworten, dann werden Sie hier hoffentlich fündig. Wir haben für Sie ein FAQ aus verschiedensten Themen zusammengestellt.

Sollten Sie hier keine Antwort auf Ihre Frage finden, so wenden Sie sich doch gerne damit an unsere Pfarrämter.

Fragen zu Gottesdiensten

  • add Ich möchte einen Gottesdienst besuchen.

    Wir feiern oft und gerne Gottesdienste. Eine Übersicht über unsere regelmäßigen Gottesdienste finden Sie hier. Wann diese stattfinden, sehen Sie in unserem Veranstaltungskalender.

  • add Ich suche Informationen zu den nächsten Gottesdiensten.

    In unserem Veranstaltungskalender finden Sie Informationen zu den nächsten Gottesdiensten.

Fragen zu Veranstaltungen

  • add Ich interessiere mich für Gruppen und Veranstaltungen in der Gemeinde.

    Wir sind eine Mitmachgemeinde und leben davon das sich unsere Gemeindemitglieder aktiv beteiligen. Informationen zu den unterschiedlichen Gruppen und Veranstaltungen erhalten Sie hier. Bei weiteren Fragen sprechen Sie einfach unsere Pfarrämter an.

  • add Wie erfahre ich wann und wo eine Veranstaltung stattfindet?

    In der Regel finden Sie alle Informationen in unserem Veranstaltungskalender. Sollten Sie dort einmal nicht fündig werden, sprechen Sie doch bitte unsere Pfarrämter an, dies hilft Ihnen gerne weiter.

  • add Ich möchte mitarbeiten, meine Ideen einbringen und/oder selbst eine Veranstaltung organisieren.

    Super! Wir sind eine Mitmachgemeinde und freuen uns über alle, die selber aktiv werden und mit anpacken wollen. Am besten eine Person aus dem Kirchengemeinderat ansprechen oder in unseren Pfarrämtern melden.

Ansprechpartner

  • add Ich weiß nicht, welches Pfarramt für mich zuständig ist.

    Unsere Kirchengemeinde Gebersheim-Höfingen hat zwei Pfarrämter. Das Pfarramt-West in Gebersheim und das Pfarramt-Ost in Höfingen.

    Das Pfarramt West ist zuständig für Gebersheim sowie in Höfingen südlich der Pforzheimer Straße. Ansonsten ist in Höfingen das Pfarramt Ost zuständig. Sie können auch einfach bei uns nachfragen.

    Alle Kontaktmöglichkeiten zu den Pfarrämtern finden Sie hier.

  • add Ich suche einen Ansprechpartner für Seelsorge.

    Wenn Sie ein seelsorgerliches Gespräch wünschen, sprechen Sie am besten unsere Pfarrer nach dem Gottesdienst an oder treten mit Ihnen telefonisch oder per E-Mail in Kontakt. Sie werden dann einen Termin vorschlagen und gerne Zeit für Sie finden.

  • add Ich suche Soforthilfe ohne Anmeldung.

    Sie können es gerne telefonisch bei unseren Pfarrern probieren.

    Ein offenes Ohr haben auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonischen/psychologischen Beratungsstelle (externer Link) für Sie.

    Darüber hinaus gibt es die kostenlose Telefonseelsorge: 0800-111 0 111

Fragen zu Kirchengebäuden

  • add Wann ist die Auferstehungskirche in Gebersheim geöffnet?

    Wir laden Sie herzlich ein, die Auferstehungskirche während unserer Gottesdienste oder Veranstaltungen zu besuchen. Darüber hinaus ist die Kirche derzeit leider nicht offen, wir arbeiten aber daran, dass unsere Kirche Ihnen auch werktags offen steht.

  • add Wann ist die Laurentiuskirche in Höfingen geöffnet?

    Wir laden Sie herzlich ein, die Laurentiuskirche während unserer Gottesdienste oder Veranstaltungen zu besuchen. Darüber hinaus ist die Kirche derzeit leider nicht offen, wir arbeiten aber daran, dass unsere Kirche Ihnen auch werktags offensteht.

  • add Wie sind die Adressen unserer Kirche und wo kann geparkt werden?

    Die Adressen unserer Kirchen und Hinweise zu Parkmöglichkeiten finden Sie hier.

Fragen zu Taufen

  • add Ich möchte mich oder mein Kind taufen lassen.

    Mit der Taufe wird Ihr Kind oder Sie selbst offiziell Teil unserer Gemeinde und der weltweiten Kirche. In der Taufe feiern wir, dass sich Gott dem Täufling mit seinem bedingungslosen "Ja" zuwendet. Wird eine erwachsene Person getauft, bekennt diese sich mit der Gemeinde zu Gott und antwortet so mit Ihrem "Ja" auf das "Ja" Gottes.

    Wird ein Kind getauft beten wir darum, dass der Täufling sich später über seine Taufe freut und zu eigenem Glauben findet, also später selbst "Ja" zu seiner Taufe sagt. Auf diesem Weg begleitet die Gemeinde das Kind so wie die Taufpaten und die Eltern.

    Wenn Sie sich oder Ihr Kind taufen lassen wollen, wenden Sie sich an unsere Pfarrer oder unsere Pfarrämter und vereinbaren einen Termin für ein Taufgespräch. Die Taufen selbst finden in der Regel einmal monatlich in unserem Sonntagsgottesdienst statt. Die Termine erfahren Sie bei unseren Pfarrämtern.

    Es gibt auch eine App, die Sie bei allem rund um die Taufe unterstützen kann. Der Taufbegleiter wird von der Evangelischen Kirche kostenlos zur Verfügung gestellt und finden sie hier (externer Link).

  • add Gibt es eine Altersbeschränkung für die Taufe?

    Das Alter spielt bei einer Taufe keine Rolle. Auch Erwachsene können sich taufen lassen. Kleinkinder sollten aus Gründen der Sicherheit mindestens drei Monate alt sein.

    Für eine Nottaufe melden Sie sich bitte unseren Pfarrern.

  • add Brauche ich etwas für das Taufgespräch?

    Vor der Taufe findet ein Taufgespräch mit dem Pfarrer statt, der mit Ihnen die Taufe feiert. Bei diesem Treffen wird auch besprochen, wie die Taufe ablaufen soll. Bei vielen Elementen (den Liedern, den Fürbitten, der Taufkerze) können Sie die Taufe mit gestalten.

    Beim Taufgespräch brauchen Sie die Geburtsurkunde des Täuflings sowie eine Kopie derselben, die bei uns verbleibt. Ebenso sollten sie bei erwachsenen Taufinteressenten das Familienstammbuch mitbringen.

    Es ist gut, wenn Sie sich mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin oder auch mit den Taufpaten vorab besprechen, welche Fragen Sie an uns und zum Taufgottesdienst haben.

  • add Müssen die Eltern des Kindes in der Kirche sein?

    Mindestens ein Elternteil soll evangelisch sein. Ist dies nicht der Fall, kann im Gespräch mit dem Pfarrer geklärt werden, ob eine Taufe dennoch möglich ist. Grundsätzlich gilt: Die Taufe eines Kindes, dessen Eltern nicht der evangelischen Kirche angehören, darf nur vollzogen werden, wenn die Eltern damit einverstanden sind und Patinnen, Paten oder andere Gemeindeglieder bereit und in der Lage sind, die Verantwortung für die evangelische Erziehung des Kindes zu übernehmen. Andernfalls muss die Taufe abgelehnt werden.

  • add Wie finden wir einen guten Taufspruch?

    Ein Taufspruch ist ein biblischer Spruch, der dem Täufling bei der Taufe zugesprochen wird und der ihn von da an sein Leben lang begleitet. Sie können ihn selbst auswählen oder um Vorschläge bitten. Bei der Suche nach dem passenden Spruch hilft vielleicht auch www.taufspruch.de (externer Link).

  • add Wer darf Taufpate oder Taufpatin werden?

    Taufpaten begleiten das getaufte Kind auf dessen Weg im Leben und im christlichen Glauben. Daher müssen Taufpaten einer Kirche angehören. Taufpate kann werden, wer getauft und konfirmiert ist oder einer christlichen Kirche (ACK - Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland e. V.) angehört. Mindestens einer oder eine Ihrer Paten oder Patinnen sollte evangelisch sein.

    Bei der Auswahl der Paten ist wichtig, zu überlegen, wer dem Täufling nahesteht, Zeit für ihn übernehmen kann und das Kind gerne auch bei Fragen rund um den christlichen Glauben begleitet. Die Patenschaft stellt eine wichtige Rolle im Leben des Täuflings dar.

    Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit auch das Recht aufgegeben, Taufpate zu sein.

  • add Wie viele Paten brauche ich?

    In der Regel gibt es zwei Paten, aber es ist durchaus möglich auch nur einen Paten zu haben. Fragen Sie unsere Pfarrer.

  • add Was ist eine Patenbescheinigung?

    Gehört der Pate oder die Patin nicht zu unserer Kirchengemeinde, bitten wir um eine Patenbescheinigung. Diese stellt das Heimatpfarramt des Paten oder der Patin aus. Die Patenbescheinigung bestätigt die Kirchenzugehörigkeit der Patinnen und Paten. Am einfachsten ist es, wenn Sie die Bescheinigungen bis zum Taufgespräch haben, dann können Sie diese dem Pfarrer gleich mitgeben.

Fragen zur Konfirmation

  • add Mein Kind möchte konfirmiert werden und sich anmelden.

    Die Konfirmation wird bei uns in der Regel im 8. Schuljahr gefeiert. Wenden Sie sich hierfür direkt an unser Pfarramt in Ihrem Wohnort. Bitte kommen Sie auch direkt auf uns zu, wenn Ihr Kind evtl. ein Jahr früher oder später konfirmiert werden soll.

  • add Mein Kind ist nicht getauft, möchte aber Konfirmation feiern.

    Ihr Kind kann beim Konfirmandenunterricht teilnehmen und wird entweder zu Beginn der Konfi-Zeit getauft oder im Konfirmationsgottesdienst. Geben Sie bitte bei der Anmeldung zum Konfirmandenunterricht an, dass Ihr Kind noch nicht getauft ist. Näheres können Sie auch direkt mit unseren Pfarrern besprechen.

  • add Was bedeutet Konfirmation?

    Der Konfirmationsgottesdienst wird als Abschluss des Konfirmandenunterrichts gefeiert. Das lateinische Wort bedeutet so viel wie "Bestärkung" oder "Bestätigung".

    Und es geht auch um beides: Gott bekräftigt sein Ja, dass er grundlegend in der Taufe gegeben hat. Im Konfirmationsgottesdienst kommt dies besonders bei der Einsegnung zum Ausdruck: Die Konfirmanden werden unter Handauflegung gesegnet und erfahren so den Zuspruch Gottes.

    Außerdem bestätigten die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihre Taufe. Sie werden jetzt selbst auf ihren eigenen Glauben angesprochen und sagen ihrerseits Ja zu Gott und ihrer Kirche sagen. Mit der Gemeinde stimmen sie in das Glaubensbekenntnis ein.

Fragen zu Hochzeiten

  • add Wir möchten uns gerne kirchlich trauen lassen. Wo müssen wir uns anmelden?

    Melden Sie Ihre Trauung bitte bei unseren Pfarrämtern an und stimmen Sie den Termin und den Ort der Trauung mit dem Pfarramt und mit dem trauenden Pfarrer ab.

  • add Was bedeutet die kirchliche Trauung?

    Die kirchliche Trauung ist ein Gottesdienst, in dem sich zwei Menschen vor Zeugen und der Gemeinde das Versprechen geben, sich aus der Hand Gottes in Liebe anzunehmen und gemeinsam durch das Leben zu gehen. Für ihren gemeinsamen Lebensweg wird Ihnen der Segen Gottes zugesprochen.

  • add Wie läuft eine kirchliche Trauung ab?

    Haben das Paar und alle Gäste in der Kirche Platz genommen, beginnt der Gottesdienst mit Begrüßungsworten und Gesang. Nach der Predigt über den Trauspruch schließt sich die eigentliche Trauung an. Danach wird der Gottesdienst mit einem Fürbittengebet, dem Vaterunser und der Bitte um den Segen beendet. An der Ausgestaltung der Trauung können sich das Paar oder die Trauzeugen durch Auswahl der Lieder, der Musik, der Gebete und Lesungen beteiligen.

  • add Wie lauten die formalen Voraussetzungen für eine kirchliche Trauung?

    Beide Ehepartner wünschen eine kirchliche Trauung.Mindestens einer der Ehepartner gehört der evangelischen Kirche an.Es bestehen keine gravierenden seelsorgerlichen Bedenken gegen das Zustandekommen der Ehe und den Umgang der Ehepartner miteinander.Die standesamtliche Eheschließung des Paares ist in Deutschland vor der Trauung nachweislich vollzogen.

  • add Was benötigen wir für das Traugespräch?

    Bei dem Traugespräch geht es zunächst um Sie als Paar. Dann geht es um die Abstimmung der Gestaltung des Gottesdienstes (Auswahl eines Trauspruches, der Lieder und Musik, der Blumen in der Kirche).

    Wenn die Trauung auf dem Standesamt bereits stattgefunden hat, bringen Sie bitte eine Kopie der Heiratsurkunde mit. Ansonsten lassen Sie diese bitte ihrem Pfarrer nach der standesamtlichen Trauung zukommen.

  • add Wie finden wir einen passenden Trauspruch?

    Der Trauspruch soll zu Ihrem Leben passen. Vielleicht haben Sie schon eine Bibelstelle gefunden. Falls Sie noch suchen, können Sie sich z.B. unter www.trauspruch.de (externer Link) informieren.

  • add Müssen wir vor der kirchlichen Hochzeit standesamtlich heiraten?

    Ja, die kirchliche Trauung findet nach der standesamtlichen Trauung statt. Die Ehe ist nach evangelischem Verständnis kein Sakrament. Sie ist ein "Gottesdienst anlässlich der standesamtlichen Trauung". Bitte lassen Sie einen Nachweis (Kopie der Heiratsurkunde des Standesamt) vor der kirchlichen Trauung ihrem Pfarrer zukommen!

  • add Können wir uns auch in einer anderen Kirche trauen lassen?

    Ja, das geht. Allerdings sind dann oft die Zuständigkeiten nicht ganz klar. Also, welche/r Pfarrer/in mach dann die Trauung? Wer kümmert sich um was? Viele Kirchengemeinden erheben für Trauungen von Paaren, die nicht aus der eigenen Gemeinde sind, eine Gebühr. Sprechen Sie rechtzeitig mit beiden Pfarrämtern. Hier in Gebersheim-Höfingen und in der Gemeinde, in der Sie sich trauen lassen möchten.

  • add Können wir selber festlegen, wie der Gottesdienst aussieht und mitgestalten?

    Ja. Die kirchliche Trauung gibt einen gewissen Rahmen vor, bietet aber auch viele Gestaltungsmöglichkeiten. Die Einzelheiten besprechen Sie mit dem trauenden Pfarrer.

  • add Was kostet die Trauung?

    Als Mitglied unserer Kirchengemeinde freuen sich unsere Pfarrer mit Ihnen die Trauung zu feiern, dafür entstehen keine Kosten. Außerdem stellt die Kirchengemeinde einen Organisten/eine Organistin, die den Gottesdienst an Orgel und/oder E-Piano musikalisch mitgestalten.

    Wenn Sie andere Musik wünschen, zum Beispiel eine Sängerin oder einen Violinisten, müssen Sie das bitte auf eigene Rechnung selbst organisieren. Sprechen Sie das mit dem Pfarrer im Traugespräch ab. Wenn Sie im Anschluss den Sektempfang an der Laurentiuskirche Höfingen planen, fallen Mietkosten für den Kirchsaal an. Außerdem ist es möglich das Jugendheim in Gebersheim für einen Sektempfang zu mieten.

    Für Paare, die nicht aus unserer Kirchengemeinde kommen, können Nutzungsgebühren für die Kirchen anfallen.

Fragen zu Bestattungen

  • add Es gab einen Todesfall in meiner Familie.

    Bei einem Todesfall sollten Sie zunächst Kontakt mit einem Bestattungsunternehmen aufnehmen. Dieses setzt sich dann wegen eines Bestattungstermins mit unseren Pfarrämtern in Verbindung.

    Wenn Sie einen Sterbesegen oder einen Segen für die verstorbene Person am Sterbebett (Aussegnung) wünschen, dann sprechen Sie unsere Pfarrer an.

  • add Warum kirchlich beerdigen?

    Die Erfahrung des Sterbens ist Teil des Lebens. Bei der kirchlichen Bestattung geleitet die Gemeinde ihre verstorbenen Glieder zur letzten Ruhe und befiehlt sie der Gnade Gottes an. Die Gemeinde begleitet die Sterbenden und trauert mit den Hinterbliebenen. Gemeinsam erinnern wir uns, welche Hoffnung wir durch Jesus Christus angesichts des Todes haben.

  • add Wer entscheidet, wie ein verstorbener Angehöriger bestattet wird?

    Oft äußern Menschen Wünsche hinsichtlich ihrer Beerdigung. Diese Wünsche sollten nach Möglichkeit auch respektiert werden. Wenn die Bestattungsform im Testament erwähnt ist, müssen Sie sich als Angehörige daran halten. Wenn keine Wünsche geäußert wurden, entscheiden die nächsten Verwandten.

  • add Kann jemand, der nicht in der Kirche war, kirchlich bestattet werden?

    Wer aus der Kirche austritt, erklärt damit auch, auf eine kirchliche Trauerfeier zu verzichten. Stattdessen kann ein Redner oder eine Rednerin eine Trauerfeier durchführen. Die Kosten müssen Sie selbst bezahlen, und die Bestattung gilt dann nicht als kirchliche Bestattung. In Gebersheim kann für die Trauerfeier von Ausgetretenen die Auferstehungskirche nicht genutzt werden.

    Wenn Sie als Angehörige Trost suchen, können Sie sich selbstverständlich an unsere Pfarrer wenden.

  • add Wozu dient das Trauergespräch?

    Das Trauergespräch dient zum einen der seelsorgerlichen Begleitung der Trauernden, zum anderen zur Vorbereitung der Trauerfeier. Durch das Gespräch über den Verstorbenen, sein Leben und was für ein Mensch er gewesen ist, kann die Trauerfeier persönlicher gestaltet werden. In dem Gespräch wird auch abgestimmt, in welcher Form die Trauerfeier und die kirchliche Bestattung erfolgen soll.

  • add Wie läuft die Trauerfeier und die kirchliche Bestattung ab?

    Die kirchliche Bestattung ist eine gottesdienstliche Handlung. Der eigentlichen Bestattung (Beisetzung) geht in der Regel eine Trauerfeier in der Aussegnungshalle oder Kirche voraus, die Raum und Zeit bietet, gemeinsam Abschied von dem Verstorbenen zu nehmen und ihn oder sie zur "letzten Ruhe" zu geleiten.

    In der Ansprache spricht der Pfarrer über das Leben des Verstorbenen, aber auch über die christliche Hoffnung, die über den Tod hinaus reicht.

    Gibt es eine Erdbestattung, findet in der Regel direkt im Anschluss an die Trauerfeier die Beisetzung auf einem Friedhof statt. Am Grab spricht der Pfarrer ein Bestattungswort und die Gemeinde betet gemeinsam das Vater unser. Bei einer Feuerbestattung finden inzwischen meist die Trauerfeier mit der Urne und die Beisetzung im Anschluss statt. Es ist aber auch möglich, die Trauerfeier vor der Kremierung zu halten. Dann findet die Beisetzung der Urne später statt. Auch diese kann durch einen Pfarrer begleitet werden.

  • add Welche Friedhöfe gehören zur evangelischen Gemeinde Gebersheim-Höfingen?

    Auf unsere Gemeindegebiet liegt der Gebersheimer Friedhof, direkt an der Auferstehungskirche sowie der Alte und Neue Friedhof in Höfingen. Alle Friedhöfe werden von der Stadt Leonberg verwaltet, hier erhalten Sie mehr Informationen (externer Link).

Fragen zur Kirchenmitgliedschaft, Eintritt, Austritt und Umzug

  • add Was geschieht mit dem Geld meiner Kirchensteuer?

    Die Kirche ist eine Solidargemeinschaft - nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere.

    In der Kirchensteuer wird diese verbindliche Gemeinschaft ausgedrückt als ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft. Das Geld versickert nicht "irgendwo in dunklen Kanälen". Es arbeitet vielmehr ganz konkret für die Menschen in unserer Kirchengemeinde, im Kirchenbezirk und der Landeskirche. Hauptaufgabe der Kirche ist und bleibt die Verkündigung. Weil wir von Gottes Liebe nicht nur in Worten, sondern auch in Taten erzählen, haben die Kirchengemeinden und Kirchenbezirke viele Aufgaben übernommen.

    Mit der Kirchensteuer ermöglichen Sie zum Beispiel: die Hilfs- und Beratungsangebote des Evang. Diakonieverbands im Landkreis Böblingen (externer Link) im Haus der Diakonie in Leonberg. Sie unterstützen die Arbeit des AK Vielfalt (externer Link), der sich für die Integration Geflüchteter engagiert. Natürlich tragen Sie auch zum Erhalt unserer Kirchen bei, in denen Woche für Woche Menschen Gottesdienst feiern und für diese Welt beten. Die Kirchensteuer trägt dazu bei, dass diese und viele andere Aufgaben erfüllt werden können.

    Selbstverständlich werden sowohl die Landeskirche als auch die Kirchengemeinden sowie ihre Haushalts-, Kassen- und Rechnungsführung geprüft. Diese Aufgabe nimmt das Rechnungsprüfamt wahr.

    Sie haben weitere Frage? Dann melden Sie sich in unseren Pfarrämtern.

  • add Ich bin ausgetreten und möchte wieder in die Evangelische Kirche eintreten.

    Wenn Sie in die Evangelische Kirche eintreten wollen, können Sie

    Für einen Wiederaufnahme brauchen Sie Ihr Taufdatum und Ihr Austrittsdatum.

    Sie sind willkommen. Sprechen Sie uns an!

  • add Ich gehöre einer anderen Konfession an und möchte Mitglied der Evangelischen Kirche werden.

    Wenn Sie einer anderen christlichen Konfession angehören und Mitglied der Evangelischen Landeskirche werden möchten, müssen Sie beim Standesamt zunächst den Austritt aus ihrer bisherigen Kirche beantragen.

    Dann können Sie wie oben beschrieben in die Evangelische Kirche eintreten.

    Wichtig: Die Taufe behält ihre Gültigkeit, egal in welcher Konfession Sie getauft wurden!

  • add Ich ziehe um, möchte aber weiterhin Mitglied meiner bisherigen Kirchengemeinde bleiben.

    Ein Gemeindeglied kann die Mitgliedschaft auch in einer anderen Kirchengemeinde durch Ummeldung erwerben. Wenn die Lage des neuen Wohnsitzes die regelmäßige Teilnahme am Leben der bisherigen Kirchengemeinde zulässt, kann man sich Ummelden.

    Die Ummeldung ist schriftlich gegenüber dem Pfarramt der Kirchengemeinde des neuen Wohnsitzes oder einem unserer Pfarrämter zu erklären.

    Von der Ummeldung an nimmt das Gemeindeglied seine Rechte und Pflichten in der gewählten Kirchengemeinde wahr. Die Kirchensteuerpflicht besteht weiterhin gegenüber der Kirchengemeinde des neuen (aktuellen) Wohnsitzes.

  • add Ich wohne nicht in Gebersheim oder Höfingen, möchte aber Mitglied der Kirchengemeinde dort sein.

    Ein Gemeindeglied kann die Mitgliedschaft auch in einer anderen Kirchengemeinde durch Ummeldung erwerben. Voraussetzung ist, dass die Lage des Wohnsitzes die regelmäßige Teilnahme am Leben der gewählten Kirchengemeinde zulässt.

    Die Ummeldung ist schriftlich gegenüber dem Pfarramt der Kirchengemeinde des Wohnsitzes oder einem unserer Pfarrämter. Die Kirchengemeinderäte und das jeweils andere Pfarramt werden von der Ummeldung unterrichtet. Der Kirchengemeinderat der gewählten Kirchengemeinde (hier also Gebersheim-Höfingen) ist zuständig für Entscheidungen, die die Mitgliedschaft und das Wahlrecht des Gemeindegliedes betreffen.

    Von der Ummeldung an nehmen Sie ihre Rechte und Pflichten in unserer Kirchengemeinde wahr. Die Kirchensteuerpflicht besteht weiterhin gegenüber der Kirchengemeinde des Wohnsitzes.

  • add Ich möchte aus der Kirche austreten.

    Um aus der Kirche auszutreten, müssen Sie auf Ihrem zuständigen Standesamt den Austritt erklären. Es wird eine Gebühr erhoben.

    Ein Kirchenaustritt ändert nichts an der Gültigkeit Ihrer Taufe. Sie können daher jederzeit wieder in unsere Kirche eintreten.

    Sollten Sie einen Austritt aus Gründen der Kirchensteuer erwägen, so bedenken Sie bitte, dass die Kirchensteuer nur 8 % Ihrer Einkommensteuer (nicht Ihres Einkommens) beträgt. Mit diesem Geld finanzieren Sie soziale Dienste wie Seelsorge oder Flüchtlingsarbeit mit, zudem diakonische Angebote und unsere Kindertagesstättenarbeit oder auch zahlreiche Bildungsangebote und vieles weiteres.

    Wenn Sie unzufrieden sind mit der Kirche, unserer Gemeinde, unseren Pfarrern, sprechen Sie uns an, kritisieren Sie uns, diskutieren Sie mit uns. Wir möchten Sie nicht verlieren!